Legendentag

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Alles Gute, Markus Schuler!

Heute gehen unsere Glückwünsche an einen Spieler, welcher uns ganz besonders in Erinnerung geblieben ist.

Markus Schuler, auch „Schulle“ genannt, feiert heute seinen runden 40. Geburtstag.

Der ehemalige Linksverteidiger dürfte bei allen Arminen positive Erinnerungen hervorrufen, oder zumindest mit der Trikotnummer “2” assoziiert werden.

 

Der, im Jahre 1977, in Löfflingen geborene Badener, machte seine ersten Schritte im Profifußball bei Fortuna Köln in der zweiten Bundesliga.

Zwei Jahre später, folgte der Wechsel zum Konkurrenten Mainz 05, wo Schuler endgültig zum Stammspieler wurde.

Im Jahr 2002 folgte dann der logische Schritt und der Verteidiger wagte den Sprung in Deutschlands höchste Spielklasse, zu Hannover 96.  

Weitere zwei Jahre später verließ er die Niedersachsen aber wieder und wechselte zum Bundesligaaufsteiger aus Bielefeld, wo er promt zu einer festen Größe avancierte und sesshaft wurde.

 

Es folgten 8 Jahre in denen Schuler 221 Spiele für die Arminia absolvierte, welche ihn, obwohl Fabian Klos (224 Spiele) ihn jüngst überholt hat, zu einem Teil der Top-10 in Sachen “Einsätze für Arminia” machen.

Trotz zweimaliger Abstiege und viel Chaos um den Verein, blieb der Verteidiger dem Club treu und ging in der 3.Liga Saison als Kapitän der vollkommen unerfahrenen Mannschaft vorneweg.

Vielleicht hätte er sogar noch ein paar Spielzeiten dran gehängt, doch ein Mittelfußbruch im März 2012, welchen er  gegen Saarbrücken erlitt, setzte ihn derart außer Gefecht, dass er seine Karriere beendete und in die Heimat zurückkehrte.

 

Auch wenn manch eine Leistung nicht immer zufriedenstellend war, mangelte es bei Schuler nie an der Leidenschaft.

Er zeigte stets einen vorbildlichen Willen.

Unterstrichen wurde das ganze mit seinem “besonders motivierten” Gesichtsausdruck während des Spiels.

 

Zwei bemerkenswerte Statistiken lassen sich zudem mit Rückblick auf „Schulles“ Laufbahn feststellen.

Zum einen hat er in seiner ganzen Karriere nur einen einzigen Platzverweis kassiert, welcher zufälligerweise in seiner Mainzer Zeit, im Spiel gegen Bielefeld, zu Buche steht.

Zum anderen und das machte ihn über die Landesgrenzen von Ostwestfalen hinaus berühmt und bescherte ihm einige Zeitungsartikel, ist Schuler der „Torungefährlichste“-Bundesligaspieler aller Zeiten.

 

In 181 Bundesligaspielen, gelang dem Badener nicht ein einziger Treffer, trotz eines ziemlich wuchtigen linken Fußes.

Unvergessen wohl, die 40 bis 50 Meter Dribblings, welche in einem Abschluss knappe 10 bis 20 Meter am Tor vorbei endeten.

Schuler selbst kann darüber lachen.

In einem 11 Freunde Interview aus dem Jahr 2012, ließ er verlauten, lieber gar keinen Treffer zu erzielen als irgendein Stolpertor zu machen.

Wenn schon, denn schon.

 

Im Jahr 2010, damals im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg, durfte Schuler immerhin den entscheidenden Elfer zum 6:5 Sieg in die Maschen dreschen und erledigte dies souverän und sicherte die nächste Runde, er kann es also doch irgendwie.

Insgesamt erzielte er 3 offizielle Profi-Tore, sein letztes am 07.09.2001, für Mainz, gegen seinen kommenden Club aus Hannover.

 

Der Verteidiger bleibt aufgrund meist guter Leistungen, stetigem Einsatz, achtjähriger Treue sowie seinem sympathischen Auftreten, in guter Erinnerung.

Wir wünschen einem echten Arminen auf diesem Wege alles Gute, man sieht sich immer zwei Mal im Leben.

 

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