Klos vor dem Abgang?

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Fabian Klos soll (erneut) vor dem Abgang stehen!

Laut „Westfalen-Blatt“ nimmt ein Transfer des Topstürmers zu Eintracht Braunschweig immer konkretere Züge an.

Wäre dies das richtige Zeichen?

In der öffentlichen Wahrnehmung scheint Fabian Klos zwar deutlich im Schatten von Andreas Voglsammer zu stehen, doch tatsächlich spielt er eine überragende Saison.

Arminias bester Torjäger der letzten sechs(!) Saisons steht momentan zwar zum gefühlt ersten Mal nicht an der Spitze der Internen Torjägerliste, führt dafür allerdings die interne Vorlagengeberliste an.

Ligaweit gaben lediglich fünf Spieler mehr Vorlagen als unsere Nummer 9.

Betrachtet man die Scorerliste unserer Arminia, dann teilen sich Voglsammer und Klos den ersten Platz mit jeweils 9 Scorerpunkten.

Während Voglsammer acht Tore und eine Vorlage erreichte, erzielte Klos vier eigene Treffer und bereitete fünf Tore vor.

Schaut man nun auf die nackten Zahlen nach 19 Pflichtspielen, dann übertrifft Fabian Klos seinen Vorjahreswert sogar um einen Scorerpunkt.

Auch in seiner ersten Zweitligasaison konnte Fabi nicht so viele Torbeteiligung vorweisen, lediglich in der Saison 2015/16 kam er auf die gleiche Anzahl nach 19 Spieltagen.

Gleichzeitig ist es fast ein Markenzeichen des Großgewachsenen Torjägers, erst in der Rückrunde vollkommen aufzudrehen.

In seinen bisher sechs Spielzeiten erzielte Fabi, in fünf von sechs Saisons, die Mehrzahl seiner Tore innerhalb der zweiten Saisonhälfte.

 

Saison Tore Nach 18 SpielenTore Rest der Saison% Tore in zweiter HälfteGesamttreffer
Saison 2017/183
Saison 2016/176753,84%13
Saison 2015/165758,33%12
Saison 2014/1581565,21%23
Saison 2013/144555,55%9
Saison 2012/13101050%20
Saison 2011/122875%10

 

Wie kann man die aktuellen Interviewpassagen, welche im WB erschienen sind, nun also deuten?

Während Klos davon berichtet, dass er alles „was im Winter kam, generell abgeblockt “ habe, weil er „kein Freund von Winterwechseln“ sei, gibt Jeff Saibene ihm nun ein Preisschild.

Wenn keine Million bezahlt wird, dann müsste man nicht darüber reden“, so Saibene.

Der Schlüssel scheint also eine Millionensumme zu sein.

Doch wieso kommentiert Saibene die Gerüchte so offensiv und öffentlich, obwohl Klos einen Wechsel ausgeschlossen hat und auch sein Berater verlauten ließ: „Ich möchte das nicht kommentieren, weil es nichts zu kommentieren gibt.“

Immer wieder wollen verschiedene Medien von einem zerrütteten Verhältnis zwischen Saibene und Klos erfahren haben.

Fakt ist aber, dass Klos in jedem Spiel unter Saibene zum Einsatz kam und zusammen mit Voglsammer die „Saibenesche Einsatzliste“ anführt.

Auch insgesamt hat „Klose“ unter Saibene einen Wandel vollzogen, scheint Mannschaftsdienlicher und gelassener.

So sah Fabi unter Saibene erst zwei gelbe Karten in 28 Partien.

Ob Spielerverkäufe im „Bündnis OWL“ eine Bedingung darstellen wissen nur die Verantwortlichen, an die Öffentlichkeit ist davon allerdings noch nichts durchgesickert.

Insgesamt scheint ein Wechsel trotzdem noch einmal eine Stufe realistischer, als noch im Sommer.

Die Gründe dafür scheinen in Unseren Augen allerdings sehr fragwürdig, zumal man einen direkten Konkurrenten stärken würde.

Die Eintracht aus Braunschweig wird, gerade im Sturm, von großen Verletzungssorgen geplagt und muss zwingend handeln, gerade im Hinblick auf diese Notlage und natürlich die generell verrückte Marktlage im Fußball, wäre eine Million für Klos ein Schnäppchen, welches Arminia, in Unseren Augen, nicht nötig hat.

Um ein Fazit zu ziehen, natürlich sind wir uns des Fakts bewusst, dass „FK9“ wohl der Topverdiener unserer Arminia ist.

Natürlich sind wir uns ebenfalls darüber im klaren, dass unsere Arminia finanziell (trotz Bündnis OWL) nicht auf Rosen gebettet ist.

Vielleicht sind Wir in diesem Thema auch zu Romantisch.

Trotzdem sollte man einem verdienten Spieler, welcher in der Hinrunde einen großen Teil zum Aufschwung beitrug, keinen Wechsel aufdrängen.

Lasst Fabi weiterhin an seinem Denkmal bauen, lasst ihm die Chance sich den Rekord von Kuster zu sichern und lasst ihn alleine über seine Zukunft entscheiden, zumindest in dieser Transferperiode.

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