Bald 4 Jahre – nun 100 Spiele

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Am 15.07.2015 wurde der Transfer von Brian Behrendt zum Deutschen Sportclub Arminia Bielefeld verkündet, am 17.03.2019 absolvierte Behrendt seinen 100 Einsatz, passenderweise krönte er diesen mit seiner 5 Gelben Karte und damit einhergehend einer Sperre.

Der Mann aus Bremervörde ist genau so lang bei Arminia, wie eben jener Verein nun ununterbrochen in der 2.Bundesliga spielt.

10 Tage nach seinem Wechsel nach Ostwestfalen stand für den Mittelfeldspieler bereits das erste Pflichtspiel an, in Hamburg, der Stadt in der Behrendt große Teile seiner Jugend verbrachte.

Gegen den FC St.Pauli durfte der Europa-Erfahrene Mann direkt von Beginn an spielen.

Norbert Meier typisch ging das Spiel 0:0 aus, Brian Behrendt bekam 45 Minuten davon vom Platz aus mit.

Am dritten Spieltag, in seinem zweiten Einsatz, sah Brian Behrendt in der 52 Minute die gelbe Karte und flog in der 58 Minute mit Gelb-Rot vom Platz, in Unterzahl verspielte die Arminia eine 2:0 Führung bei den komisch gestreiften Zebras aus Duisburg.

Nach abgesessener Rotsperre durfte Behrendt direkt wieder von Beginn an spielen und machte seinen Fauxpas aus dem Duisburg Spiel eigens wieder wett, beim SC Paderborn traf der „Sechser“ zum wichtigen Ausgleich und war Wegbereiter für den 2:1 Sieg.

Ganz so turbulent sollte die Zeit von Behrendt nicht bleiben, Gott sei Dank will man meinen.

Weitere 2 Platzverweise, sowie 3 Tore folgten in seiner bisherigen Arminia-Zeit.

Mittlerweile zum Innenverteidiger umfunktioniert, kann Behrendt seinen rechten „Pferdefuß“ auch nur noch bei Standarts auspacken, aber Vorsicht:

Wenn Behrendt eine freie Schussbahn sieht, dann kann sich der Torwart des Gegners auch mal auf einen 40-Meter Distanzschuss einstellen.

Ungefähr dreiviertel seiner Spiele für den DSC absolvierte der 1,87 Meter große Spieler in der Viererkette, stand mit Julian Börner bereits in 82 Partien gemeinsam auf dem Feld.

Sein größter Konkurrent ist zweifelsohne Stephan Salger, zwar kommt er auch mit diesem auf 55 gemeinsame Spiele, aber spätestens unter Jeff Saibene galt, entweder Salger oder Behrendt.

Behrendt hat in seiner Ostwestfälischen Zeit viel erlebt, wagte als 23 Jähriger den Schritt von Österreich nach Deutschland.

Nun wird er am 24.10. 28 Jahre alt und hat noch einen Vertrag bis 2020, dementsprechend gehört auch er sicherlich zu den interessanten Personalien, die sich auf Samir Arabis Schreibtisch sammeln.

Bei der letzten Vertragsverlängerung gab es einen 2-Jahresvertrag, nicht unwahrscheinlich, dass Samir Arabi wieder ein ähnliches Modell vorschwebt.

Behrendt ist im aktuellen Kader der siebte Spieler, der von sich behaupten kann, mindestens 100 Spiele für Arminia absolviert zu haben, und ist von Anfang an Stammspieler gewesen.

Die längste Serie an Spielen, die Behrendt ohne Verletzung oder Sperre verpasste, spielte sich in dieser Saison ab und belief sich auf 5 Spiele am Stück.

Auch Insgesamt stand Behrendt in 120 von 146 möglichen Partien zumindest im Kader, 96 Mal rief die Startelf, viermal wurde er eingewechselt.

Von 13.230 möglichen Minuten stand er in 8546 Minuten auf dem Feld, macht einen Prozentsatz von 64,6%, durchaus ordentlich, gerade wenn man die Vielzahl an verschiedenen Trainern betrachtet.

Während Behrendt im Grunde genommen der Inbegriff von Souveränität ist, merkt man ihn gerade gegen schneller Spieler doch häufiger Defizite an, insgesamt sieht Behrendt ungefähr in jeder vierten Partie eine Karte, deutlich häufiger als seine Kontrahenten Börner und Salger.

 

Trotzdem:

Herzlichen Glückwunsch zu 100 Einsätzen für den geilsten Club der Welt!

 

Gesamt: 

2.Bundesliga: 96 Partien --- 4 Tore --- 4 Vorlagen --- 21 gelbe Karten --- 1 gelb Rote --- 2 Rote Karten

DFB-Pokal: 4 Partien --- 0 Tore --- 0 Vorlagen --- 2 gelbe Karten --- 0 gelb Rote --- 0 rote Karten

 

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