2.Spieltag gegen die SG Dynamo Dresden [Bewertung]

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Der zweite Spieltag ist vorbei, 4 Punkte stehen zu Buche!

Man steht noch ungeschlagen in der Saison 2018/19 da und beendet den kleinen Negativlauf gegen Dresden.

Unsere Einzelbewertung:

Stefan Ortega Moreno:

Unsere Nummer 1 startete mit einem kleinen Wackler in die Partie, diese Wackler sollten sich, gerade im Hinblick auf die langen Zuspiele, durch die komplette erste Halbzeit ziehen.

So ermöglichte Ortega auch den ersten Abschluss Dresdens, durch einen zu kurz geratenen Abstoß.

Insgesamt steht eine Passquote von 37% zu Buche.

Während in der zweiten Hälfte die Vordermänner schliefen, wurde Ortega hellwach.

So verhinderte der Keeper einen frühen Einschlag in Hälfte zwei.

Bei weiteren Kontern immer wieder auf der Höhe und teils in überragender Manier Sieger des 1vs1 Duells.

In der Nachspielzeit fliegt er an einer Flanke vorbei und ermöglicht so eine Riesenchance, konnte sich hier allerdings auf den Pfosten verlassen.

Insgesamt ein Auftritt mit Licht und Schatten, in den Situationen wo Tego gefordert war, war er aber excellent zur Stelle.

 

Unsere Bewertung: 3

 

Cedric Brunner:

Spielt so, als hätte er das System Saibene vollkommen verinnerlicht.

Ist immer auf der Höhe, und wirkt sehr agil.

Scheint überhaupt keine Anpassungsschwierigkeiten zu besitzen.

Sammelte in 62 Spielminuten starke 54 Ballkontakte und macht somit das defensive Aufbauspiel deutlich unberechenbarer.

In der Offensive nicht ganz so auffällig, beziehungsweise an den spannenden Situationen nicht beteiligt, trotzdem immer anspielbereit.

Bei dieser Leistung kann man nur hoffen, dass seine Auswechslung lediglich eine Vorsichtsmaßnahme war, gerne mehr davon.

 

Unsere Bewertung: 2

 

Brian Behrendt:

Solide Leistung gesucht? Ruft Brian Behrendt an.

Übernahm die Hauptrolle des Defensiven Aufbaus, ließ dabei allerdings teilweise die richtige Idee fehlen.

Beschränkte sich deswegen meist auf (spielberuhigende) Querpässe, diese Option wählte er zumeist an genau der richtigen Stelle.

Ansonsten immer wieder mit wichtigen Befreiungsschlägen, hier und da aber mit Problemen in den Zweikämpfen.

Offensiv meist in der unauffälligeren Rolle, rundum Solide also.

 

Unsere Bewertung: 3

 

Julian Börner:

Ein sehr starker Auftritt unseres Kapitäns.

Hatte nicht die Hülle an Ballaktionen, wenn der Ball aber an seinem Fuß war, dann produzierte er meistens Raumgewinn.

84% seiner Pässe kamen beim Mitspieler an, nicht wenige überbrückten das halbe Spielfeld.

Immer wieder mit sehr ordentlichen Seitenwechseln und stets präsent bei eigenen Standarts.

So köpfte er einen Freistoß auf das Tor und legte bei einem anderen gefährlich für Prietl auf.

In der ersten Halbzeit legte er, während der Rest der Mannschaft am Schlafen war, einen wichtigen Sprint hin und verhinderte vor der Pause den Anschlusstreffer.

Kurz vor Schluss hätte er sich über einen Elfmeterpfiff allerdings nicht beschweren dürfen, sein einsteigen war durchaus Elfmeterwürdig.

 

Unsere Bewertung: 2

 

Florian Hartherz:

Mal wieder der Aktivposten in der Defensive, 69 Ballkontakte, 48 gespielte Pässe.

Von diesen Pässen kamen ordentliche 80% an, zudem konnte Dresden sich 6 Mal nur mit einem Foul gegen „FH8“ behelfen.

Schafft es mittlerweile immer wieder sehr starke Flanken zu spielen und bewies eine starke Ausführung von Standarts.

Wurde vom Schiedsrichter viel zu früh, für ein Allerweltsfoul, verwarnt und musste von diesem Zeitpunkt an vorsichtiger agieren.

Hatte mit Kone einen wendigen Gegenspieler, den Hartherz allerdings schier zur Verzweiflung trieb.

Leitete 3 Chancen ein, zwei davon per Standartsituation, blieb beim Gegentor allerdings etwas zuweit von Wahlqvist entfernt.

Insgesamt eine gewohnt starke Leistung unseres Linksverteidigers.

 

Unsere Bewertung: 2

 

Nils Seufert:

Bielefeld hat einen neuen Mittelfeldchef.

Wie gegen Heidenheim höchst souverän und abgeklärt.

Gewann 88% seiner Zweikämpfe und brachte 80% seiner Zuspiele zum Mitspieler.

Streut immer wieder erfrischende Ideen in das Offensivspiel ein und versucht immer wieder seine Mitspieler durch gekonnte Heber über die Abwehrreihe einzusetzen.

Traut sich zudem immer wieder selber den Abschluss zu suchen, bisher allerdings noch mit zu wenig Präzision.

Vier Torschussbeteiligungen sprechen allerdings eine ordentliche Sprache.

Nach der Einwechslung von Schütz wurde Seufert auf die „10er“ Position geschoben und offenbarte eine große Flexibilität.

Jeff Saibene kann durch die Option Seufert zwischen einem 4-4-2 und einem 4-2-3-1 flexibel wechseln und wird dies in Zukunft mit Sicherheit auch häufiger machen, mit Schütz und Christiansen hat man jederzeit zwei starke Optionen in der Hinterhand.

 

Unsere Bewertung: 2

 

Manuel Prietl:

„Die Lücke geht auf, eine Grätsche fliegt ein, dass kann doch nur der Prietl sein…“

So oder so ähnlich könnte man die Leistung vom Österreichischen Kämpfer zusammenfassen, flog in aller bester „Stopper“ Manier über das Spielfeld und stopfte so das ein oder andere Loch.

Teilweise muss er allerdings auf die Dosierung achten, drei Fouls und das ein oder andere übereifrige Tackling standen auch gestern zu Buche.

Spulte (natürlich) Mal wieder die meisten Kilometer ab (12,74), konnte sich diesmal aber auch als präzisester Passgeber bezeichnen.

So brachte Prietl 90% seiner Pässe an den Mann, lediglich zwei Zuspiele fanden den Mitspieler nicht.

In der ersten Halbzeit noch ein wenig Beschäftigungslos, wurde er spätestens in der wackligen Schlussphase wichtig.

Dieser Mann passt einfach in das System Saibene und ist nicht ohne Grund ein unumstrittener Stammspieler.

 

Unsere Bewertung: 2

 

Joan Simun Edmundsson:

„Er ist erst bei 80% seines Leistungsvermögen“, ließ Jeff Saibene nach dem Heidenheim Spiel verlauten.

Vielleicht ist er nach dem Dresden Spiel nun schon bei 90%?

Schließlich verdoppelte der Faringer seine Torbeteiligungen und verbuchte diesmal direkt 2.

Insgesamt schoss er zweimal auf das Tor, einmal klingelte es, und legte zweimal für einen Mitspieler auf, auch hier erklang einmal der Can Can.

Das Gerede von „Wundertüte“ kann man bereits früh in der Saison ad Acta packen, der Mann scheint vollkommen angekommen zu sein.

Natürlich ist der Flügelspieler, zumindest statistisch gesehen, der Mann des Spiels, agierte allerdings in Halbzeit 2 oftmals als „Phantom“.

Alle Torschussbeteiligungen fielen in den ersten Spielabschnitt, die Auszeit in  Hälfte 2 werden ihm die Arminen aber wohl verzeihen.

Schließlich fehlen laut Saibene noch 20%…

 

Unsere Bewertung: 2

 

Keanu Staude:

Wird von den Fans zunehmend kritischer beäugt und merkt das wohl auch auf dem Spielfeld.

Spielt deutlich Mannschaftsdienlicher, als noch in der letzten Saison, vergisst dabei allerdings auch nicht sein eigenes Ansehen.

So legte er den ein oder anderen Defensivsprint der Marke „WOW“ hin, übersah in der Offensive allerdings auch teilweise die besser positionierten Mitspieler.

Seine Rolle am 2:0 ist nicht klein zu reden, auch sonst immer wieder mit wichtigen Aktionen im Bezug auf das Einleiten von Chancen.

So steht zwar lediglich eine Torschussvorlage zu Buche, als Vor-Vorletzte Station eines Angriffes agierte „KS32“ allerdings deutlich häufiger.

Probleme besitzt Staude allerdings deutlich im Zweikampfverhalten, mit 12% gewonnen Zweikämpfen besitzt er den schlechtesten Wert der Mannschaft.

Auch in Sachen Ballaktionen ist deutlich Luft nach oben, lediglich 21 Mal konnte Staude mit dem Ball am Fuß agieren, auch das ist Schlusswert und erklärt vielleicht seinen ab und an wiederkehrenden Egoismus.

 

Unsere Bewertung: 3

 

Andreas Voglsammer:

Eine Torvorlage, vier Torschüsse, bei diesen allerdings glücklos.

Legte von allen Spielern die wenigsten Kilometer zurück, ingesamt sogar 2,65 Kilometer weniger als Klos, bei 10 Minuten weniger Einsatzzeit.

Als Zielspieler im System Saibene momentan leider mit kleineren Ladehemmungen und einem Ticken zu wenig Bindung zum Spiel.

Wenn er aber Mal in Szene gesetzt wurde, dann produzierte er immer wieder Chancen oder erarbeitete sich diese selber.

Trotzdem über weite Strecken zu unauffällig, im Vergleich zum Rest der Offensive.

Allerdings werden sicherlich auch wieder Partien kommen, in welchen Voglsammer eine bessere Bindung zur Partie bekommt.

 

Unsere Bewertung: 3

 

Fabian Klos:

Auch Klos kann sich auf vier Torschussbeteiligungen stützen, eine davon vollendete er eiskalt zum 2:0.

In vielen Luftduellen ungewohnt „unbeteiligt“, wirkte allerdings teilweise fast wie eine Taktik, mit derer man Chancen kreierte.

Übernahm immer wieder die mahnende Rolle als „Wecker“ und motivierte seine Mannen nach gegnerischen Chancen zu mehr Wachsamkeit.

Suchte zudem immer wieder die Bindung zu den Fans und versuchte diese mit in’s Boot zu holen.

Wie gewohnt immer aktiv und wichtig, weil er gegnerische Abwehrspieler bindet, diesmal, im Vergleich zum Heidenheimspiel, allerdings auch mit dem krönenden eigenen Torerfolg.

Unter dem Strich sonst mit einem ähnlichen Spiel, wie am ersten Spieltag.

 

Unsere Bewertung: 2

 

Patrick Weihrauch:

Musste auf der rechten Verteidigerposition aushelfen und wirkte nicht immer ganz sattelfest.

Kam allerdings auch in einer schwierigen Phase in die Partie.

Konnte dieser Phase aber auch keinen Stempel aufdrücken.

Beschränkte sich zudem eigentlich durchgehend auf seine Defensivaufgaben, diese löste er, wenn auch manchmal unkonventionell, zumeist ordentlich.

Mit lediglich 10 Ballkontakten und „nur“ 30 Spielminuten aber auch schwierig zu bewerten.

 

Unsere Bewertung: 3

 

Sven Schipplock:

Nun auch sein erster Einsatz im Trikot des Deutschen Sportclubs.

Seine Rolle war klar zugewiesen, die Bälle fest machen und Ruhe in die Partie bringen.

Dies gelang ihm in 20 Spielminuten eher weniger, dafür erarbeitete er sich direkt eine gute Torchance.

Durch einen komischen Eckentrick und dem daraus resultierenden Konter, hätte er allerdings beinahe den Ausgleich mit eingeleitet.

Unsere Bewertung: Ohne Bewertung.

 

Tom Schütz:

Sieben Minuten sollte Schütz die Defensive unterstützen und die Führung über die Zeit bringen.

Leider fiel quasi in einem Atemzug mit seiner Einwechslung der Anschlusstreffer.

In der hitzigen Schlussphase hatte er dann keine nennenswerte Aktion mehr.

 

Unsere Bewertung: Ohne Bewertung.

 

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Start date 07-02-2017 14:21:05
End date 01-01-2017 23:59:59
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Wer ist Euer Spieler des Spiels gegen die Spielgemeinschaft Dynamo Dresden?

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