1.Spieltag gegen SSV Jahn Regensburg [SdS Klos]

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Spielerbewertungen DSC Arminia Bielefeld vs. SSV Jahn Regensburg

Wenn jemand fragt „Was macht die Arminia aus?“ dann zeige ihm das gestrige Spiel.

Vom plötzlichen Rückstand, über die rote Karte, bis zum Last-Minute-Sieg, es war alles dabei.

Begleitet wurde das gesamte Spiel von knapp 17.000 Bielefeldern, die es verstanden, dem Spiel situationsbezogen seine Würze zu verleihen.

So kochte die Alm bereits an Spieltag eins wie eh und je.

Philipp Pentke und Alexander Nandzik können davon wohl ein Lied singen, fielen beide schließlich in Ungnade beim Bielefelder Publikum.

Spielerisch gesehen boten die Blauen durchaus ansprechenden Fußball und hätten das 1:0 schnell verdient, durch einige Unzulänglichkeiten der Defensive lud man die Regensburger allerdings zum 0:1 ein.

In der zweiten Hälfte flachte das Spiel dann ein wenig ab, wobei die Arminia weiterhin die Oberhand behielt.

Die Einwechslung von Putaro für Kerschbaumer und die damit verbundene Systemumstellung auf ein 4-1-3-2 setzte zudem noch einmal ein deutliches Zeichen.

Nach der roten Karte versuchte man weiterhin den Treffer zu erzwingen.

Das Schiedsrichterteam um Sven Jablonski erwischte hingegen einen nicht so starken Tag, so lagen sie bei einigen Abseitsentscheidungen, sowie der fragwürdigen Kartenverteilung oftmals nicht richtig.

Insgesamt aber ein sicherlich wichtiger Sieg, gerade für die Moral der Mannschaft, dass dann sogar die Position des „Spitzenreiters“ zu Buche stand, rundet die Geschichte ab.

 

Stefan Ortega:

Ein sehr gutes Comeback des Torhüters, mit solch einer Leistung sollten schnell alle Kritiker stumm geschaltet werden.

Spielte öfter mit und glänzte vorallem durch eine überragende Spieleröffnung.

Zudem vereitelte er eine riesige Chance des Gegners, indem er durch langes stehen bleiben provozierte, dass der Regensburger den Ball am Tor vorbei schob.

In der Strafraumbeherrschung sicherlich ausbaufähig, allerdings macht er dies zumeist durch starke Reflexe wett.

 

Note: 2

 

Nils Teixeira:

Bewies der Mannschaft mit seinem Platzverweis natürlich einen Bärendienst.

Bis dahin eigentlich solide, auch wenn seine rechte Abwehrseite zu oft offen war.

Gerade in der Offensive allerdings immer wieder bemüht und aktiv.

Man hat allerdings gemerkt, dass die Abwehr noch Zeit braucht, um sich einzuspielen.

Dies ist wegen der roten Karte nun leider erstmal nicht möglich.

Note: 4

 

Julian Börner:

Das kann er besser.

Der neu ernannte Kapitän erwischte, über weite Strecken des Spiels, einen schlechten Tag.

Ob es an der Neuformierten Innenverteidigung lag oder am neuen Rechtsverteidiger, Börner offenbarte gestern oftmals ein schlechtes Stellungsspiel.

Zudem ungewohnt selten der Sieger eines Kopfballduells.

Legte allerdings den Ausgleich blendend vorbei, nachdem er einen seiner berühmten Vorstöße vollendete.

Note: 4

 

Stephan Salger:

Musste zu oft die Fehler seiner Nebenmänner ausbügeln, doch tat dies zumeist in glänzender Form.

Übernahm zudem mit fortlaufender Zeit immer mehr die Spieleröffnung und konnte so die ein oder andere gefährliche Situation mit einleiten.

Die Spieleröffnung gehört sicherlich nicht ganz zu Salgers Stärken und trotzdem bewies der Routinier ein perfektes Näschen dafür, zu erkennen, wann er den Ball lieber klären sollte und wann ein ruhiger Spielaufbau nötig ist.

Note: 2

 

Florian Hartherz:

Auch Hartherz erwischte nicht seinen besten Tag.

War er Offensiv mal wieder aktiv und präsent, so offenbarte er in der Defensive einige Schwächen im Zweikampfverhalten.

Ob es an der oft fehlenden Rückwärtsbewegung von Staude lag oder am starken Rechtsaußen der Regensburger, bleibt offen.

Trotzdem muss auch hier eine Steigerung her, sonst sollte die Arminia überlegen, ob man die Bemühungen um einen neuen Linksverteidiger nicht noch einmal intensiviert.

Note: 4

 

Konstantin Kerschbaumer:

Übernahm direkt die Chefrolle was Standarts anging.

Auch im Spiel versuchte der Österreicher direkt die Dirigentenrolle zu übernehmen und schaffte dies zu großen Teilen auch.

Muss sich anscheinend noch an die deutschen Schiedsrichter gewöhnen, da er oft zurückgepfiffen wurde.

Hier und da streute sich zudem noch eine Unkonzentriertheit in sein Spiel ein, doch für das Debüt durchaus ansprechend.

Note: 3

 

Manuel Prietl:

Versuchte die Lücke von Tom Schütz zu schließen, schaffte dies allerdings nicht über das gesamte Spiel.

So wies Prietl in der Zweikampführung eine starke Quote auf, konnte sich allerdings ungewohnt selten in die Offensive einschalten.

Zudem mit einigen Pässen der Marke „Katastrophe“, bei welchen man Glück hatte, dass kein Gegentor resultierte.

Auch Prietl haben wir schon besser gesehen, vondaher stempeln wir das Spiel einfach mal als Ausrutscher ab.

Note: 4

 

Christoph Hemlein:

In Sachen Aktivität kann sich Staude noch einiges vom Rechtsaußen abschauen, doch was die Effektivität betrifft, war das gestern zu wenig.

So machten ihm oft technische Fehler einen Strich durch die Rechnung.

Ansonsten holte Hemlein gewohnt oft einen Freistoß heraus und beackerte seine rechte Seite dauerhaft.

Sicherlich ein wichtiger Part des Spiels, einzig zählbares blieb aus.

Note: 3

 

Keanu Staude:

Wie oben beschrieben, war er zu selten ein Teil des Spiels.

Schien zudem oft ein wenig abwesend zu sein.

Doch wenn es drauf ankam dann war der Youngster zur Stelle, so wie beim Ausgleich zum 1:1, als er hohe Schnelligkeit, sowie eine fehlerlose Technik bewies.

Wäre er nicht so häufig abgetaucht, dann wäre es wohl eine tadellose Leistung, so allerdings bleibt es ausbaufähig.

Note: 3

 

Andreas Voglsammer:

Scheint sein Spiel mit einigen Facetten bereichert zu haben, so war er stets anspielbereit und bewies eine großartige Technik.

Hielt die Hintermannschaft ständig auf Trab, auch wenn er vor dem Tor nicht die ganz große Chance besaß.

Ließ sich zudem oft auf Rechtsaußen fallen und zeigte ein großes Spektrum an Fähigkeiten.

Note: 2

 

Fabian Klos:

Ein Fabian Klos in dieser Form muss keine Tore schießen.

Wie bereits in der Vorbereitung agierte er schon fast als klassischer „Zehner“ und bewies eine überragende Übersicht.

So zeigte er einige passende Seitenverlagerungen und stahl damit den „Sechsern“ ein wenig die Show.

Vor dem Tor nicht so präsent wie gewohnt, konnte er trotzdem einen sehenswerten Pfostentreffer landen.

Setzte zudem vor dem 2:1 stark nach und ermöglichte damit erst den Fehler des Abwehrspielers.

Note: 1

 

Patrick Weihrauch:

Fiel auf der Position des Außen zunächst nicht auf.

Wurde dann in die Mitte gezogen und riss das Spiel ein wenig an sich.

Nach der roten Karte dann noch als Rechtsverteidiger aufgestellt.

Insgesamt zeigte er sich sehr polyvalent und durchaus passabel für den ersten Einsatz.

Note: 3

 

Andraz Sporar:
Der Matchwinner war bis dahin eigentlich kaum in Erscheinung getreten, doch war da, als das Team ihn brauchte.

Beim Tor setzt er sehr stark nach und beweist einen angeborenen Torriecher.

Hatte mit 19 Minuten Einsatzzeit auch nicht die ganz große Zeit zum beweisen, darauf lässt sich allerdings defintiv aufbauen.

Note: ohne Bewertung

 

Leandro Putaro:

Brachte noch einmal gehörig Schwung in das Spiel hinein.

War zudem dann überall zu finden, traf allerdings zu häufig die falschen Entscheidungen und unterstützte die Defensive nicht ausreichend genug.

Note: ohne Bewertung

 

Euer Spieler des Spiels: Fabian Klos!

 

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Start date 07-02-2017 14:21:05
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